Lehmputz

Wenninger ist mehr – weil wir wissen, dass die Natur der mit Abstand beste Baumeister ist.

Der Lehmputz ist die natürlichste Form des Innenraumputzes. Er zählt zu den ältesten Baustoffen der Menschheit und bietet den besten Wohnkomfort. Der große Vorteil des Lehmputzes ist seine Klimapufferung. Er kann Feuchtigkeit aufnehmen und bei Bedarf wieder abgeben. Holen Sie sich die Natur einfach ins Wohnzimmer!

 

 

Referenzen

Innenraumgestaltung mit Lehmputz – Herzogenburg

Lehmputz St. Pölten

Natürliches Wohnklima im Ethnostil durch Innenraumlehmputz.

Firmengebäude mit Lehmputz - M7 Haiderer - Mannersdorf

Haiderer Mannersdorf Lehmputz

Aussergewöhnlicher Charakter durch Wenninger Lehmputz.

 

Nützliche Informationen zum Thema Lehm

 

Lehm reguliert die Luftfeuchtigkeit
Lehm kann relativ schnell Luftfeuchtigkeit aufnehmen und diese bei Bedarf abgeben. Dadurch wird die Raumluftfeuchtigkeit reguliert und verbessert das Raumklima. Diese Konstante Luftfeuchtigkeit erzeugt ein äußerst angenehmes und gesundes Wohnklima. Sie verhindert die Austrocknung  der Schleimhäute, reduziert die Feinstaubbildung und wirkt somit vorbeugend gegen Erkältungskrankheiten.

Lehm speichert Wärme
Lehm speichert, ähnlich wie andere schwere Baustoffe, Wärme und kann somit zur Verbesserung des Wohnklimas und bei passiver Sonnenenergienutzung zur Energieeinsparung beitragen.

Lehm spart Energie u. verringert die Umweltverschmutzung
Lehm benötigt bei der Aufbereitung und Verarbeitung im Gegensatz zu anderen Baustoffen sehr wenig Energie und trägt somit kaum zur Umweltverschmutzung bei. Er braucht nur etwa 1% der Energie, die für die Herstellung von Mauerziegeln oder Stahlbeton notwendig ist.

Lehm ist stets wieder verwertbar
Der ungebrannte Lehm ist jederzeit und unbegrenzt wieder verwertbar. Trockener Lehm braucht nur zerkleinert und mit Wasser angefeuchtet zu werden und schon lässt er sich wieder verarbeiten. Lehm kann im Gegensatz zu anderen Baustoffen niemals als Bauschutt die Umwelt belasten.

Lehm spart Baumaterial- u. Transportkosten
Auf den meisten Baustellen in Mitteleuropa fällt Lehm beim Aushub der Keller oder der Fundamente an. Enthält er nicht zuviel Ton und keine zu großen Gesteinspartikeln, so kann er im erdfeuchten Zustand mit den meisten Lehmbautechniken direkt eingesetzt werden. Enthält er zu viel Ton, so muss er „gemagert“ ,d.h. z.B. mit Sand vermischt werden. Da bei Verwendung des Bodenaushubs der Abtransport anfällt, entsteht eine nicht unwesentliche Einsparung an Transportkosten und Umweltverschmutzung. Ist keine Lehm auf der Baustelle vorhanden, so kann er häufig preiswert von einer nahe gelegenen Ziegelei geholt werden. Bei Sand- und Kiesgruben entsteht Lehm als „Abfallprodukt“ beim Abwaschen. Allerdings hat dieser Lehm in der Regel einen extrem hohen Schluffanteil.

Lehm eignet sich für den Selbstbau
Mit Hilfe einer fachkundigen Person können Lehmbauarbeiten in der Regel von angeleiteten Laien ausgeführt werden.

Lehm konserviert Holz
Bedingt durch die geringe Gleichgewichtsfeuchte von Lehm von 0,4 – 6 Gewichtsprozenten ( je nach Tongehalt, Tonart und Feuchtgehalt der Luft) werden Holz und andere organische Stoffe, die von Lehm umgeben sind, entfeuchtet bzw. trocken gehalten. So dass diese nicht von Pilzen oder Insekten befallen werden. Insofern kann man von einer Konservierung durch Lehm  sprechen.

Lehm bindet Schadstoffe
Dass Lehm die Raumluft reinigt, wurde häufiger beschrieben. Dieses Phänomen beruht auf subjektiven Wahrnehmungen, die bisher noch nicht wissenschaftlich nachgewiesen wurden. Dass der Lehm im Wasserdampf gelöste Schadstoffe aus der Luft absorbiert, ist dagegen belegbar.

Die Fähigkeit der Tonminerale, Fremdstoffe bzw. Schadstoffe zu binden, wird auch von der Industrie benutzt: Am Kernforschungszentrum Karlsruhe wurde ein Verfahren zur Rückgewinnung des Phosphats aus häuslichen Abwässern mit Hilfe von stark tonhaltigem Lehm entwickelt. Die Phosphate lagern sich dabei an die Tonminerale an und werden somit dem Abwasser entzogen. Der Vorteil des Verfahrens liegt vor allem darin , dass dem Wasser keine Fremdstoffe zugesetzt werden müssen, die im Wasser verbleiben. Und dass der Phosphor als trockenes Calciumphosphat zurück gewonnen und für die Düngemittelherstellung wieder verwendet werden kann. In Berlin-Ruhleben wurde eine Demonstrationsanlage in Betreib genommen, in der täglich 600m³ Abwasser nach diesem Verfahren von Phosphaten gereinigt werden.

Zur Verbesserung des Raumklimas
Da wir uns mehr als 90% der Zeit in Gebäuden aufhalten, beeinflusst das Raumklima in unseren Wohn-, Schlaf- und Arbeitsräumen entscheidend unser Wohlbefinden und unsere Gesundheit. Das Wohlbefinden in Räumen wird vor allem durch folgende physikalische Größen beeinflusst:

  • Raumlufttemperatur
  • Temperatur der Raumumschließungsflächen
  • Raumluftbewegung
  • Feuchtegehalt der Luft
  • Gas- und staubförmige Verunreinigung

Jeder Bewohner spürt sofort, wenn die Temperatur im Raum zu hoch oder die Luftbewegung zu groß ist. Die negativen Folgen einer zu hohen und einer zu niedrigen Feuchtigkeit der Raumluft sind jedoch in der Regel ebenso wenig bekannt wie einfache Mittel, die Luftfeuchte zu regulieren.

Da die Luftfeuchte in Innenräumen eine wesentlichen Einfluss auf die Gesundheit der Bewohner ausübt und Lehm, wie kein anderes Baumaterial die Fähigkeit hat, zur Luftfeuchtregulierung des Innenraumklimas beizutragen, soll auf diese beiden  Aspekte im folgenden ausführlich eingegangen werden.

Zum Einfluss der Luftfeuchte auf die Gesundheit
Es ist bekannt, dass eine relative Luftfeuchte von weniger als 40% zu einer Austrocknung der Schleimhäute und somit zu einer erhöhten Anfälligkeit für Erkältungskrankheiten führen kann. Denn trockene Luft beeinträchtigt die Reinigungsfunktion der Luftröhrenoberfläche. Dort sorgen die haarförmigen Fortsätze der Flimmerepithelzellen durch ihre wellenförmige Bewegung dafür, dass der von den Drüsenzellen abgesonderte zähflüssige Schleim, auf dem sich Staubpartikeln und Krankheitskeime absetzen, in die Mundhöhle befördert wird. Bei einer „ausgetrockneten“ Luftröhre verkrustet der Schleim, so dass er seine Klebewirkung verliert. Außerdem wird die geschlossene Schleimoberfläche unterbrochen, so dass das Flimmerepithel nicht mehr in der Lage ist, die Schadstoffe abzutransportieren.

Eine hohe relative Luftfeuchte hat viele positive Einflüsse auf die Behaglichkeit des Raumklimas.

  • verringert den Feinstaubgehalt der Luft
  • aktiviert die Abwehrfähigkeit der Haut gegenüber Mikroben
  • verringert die Lebensdauer vieler Bakterien und Viren
  • reduziert Geruchsbelästigung
  • vermeidet eine störende elektrostatische Aufladung im Raum